Das frägt aktuell der Zoomboy in seinem Blog.
Was mich an Fotografie immer fasziniert, ist die Möglichkeit die Realität anders darzustellen. Und zwar so wie man ses selbst möchte. Man kann die Welt idealisieren oder einfach nur so darstellen wie man sie selbst sieht. Deshalb gibt es von mir auch nahezu kein unbearbeitetes Foto, Dokumentarfotografie ist einfach nicht mein Ding.
































Das Problem an Fotografie ist, dass sie nur einen Ausschnitt darstellt. Dass kann gut sein, weil es fokussiert, aber auch schlecht, weil es das andere ausgrenzt. Die Realität anders darstellen könnte man auch Lügen nennen
Ich bin eher ein Freund der Reportage-Fotografie. Bild aus fernen Ländern, von krassen Schauplätzen. Weißt, so dieser typische Kriegsreporter-Werdegang: Hinfliegen, Bilder machen, erschossen werden
Die Bilder von http://www.boston.com/bigpicture/ sind Klasse (Obacht vor den verdunkelten, enthalten oft krasses). Aber auch die Kriegsreporter sind ja dank Capa in Verruf gekommen: http://www.welt.de/kultur/article4156321/Robert-Capa-hat-bei-seinem-Foto-getrickst.html
Da hast du aber nur Recht, wenn du davon ausgehst, dass ich die Realität darstelle. Was ich ja aber nicht behaupte
Dann wäre Malerei aber auch ziemlich verlogen
Bigpicture ist klasse, hab ich auch im Feedreader. Die Sydney Bilder mit dem Sandsturm waren klasse!