Heute gibt es mal was ganz anderes!
Seit rund einer Woche sind wir wieder in München, die Bräune verschwindet langsam aber sicher und der Alltag stellt sich wieder ein. Aber wie war es denn jetzt eigentlich auf Korsika?
Wir sind mit dem Auto gefahren, meiner Meinung nach muss man das auch, auf Korsika selbst braucht man einfach ein Auto. Ansonsten kommt man schon mal gar nicht an die ganzen hübschen Strände. Dazu aber später mehr.

Die Autofahrt ist anstrengend. Wir sind um 4 Uhr morgens losgefahren, um ja rechtzeitig in Livorno zu sein. Was dazu geführt hat, dass wir 2,5h zu früh am Hafen standen. Übermüdung, Hitze & Warten machen kein Spaß.
Nun gut, irgendwann hat auch das Warten ein Ende. Die Fährfahrt ist … na ja, wie so ne Fährfahrt eben ist. Viele, viele Menschen, ebenso viele Kinder, zu wenig Platz. Zusammen mit der eben erwähnten Müdigkeit macht auch das wieder nicht so wirklich Spaß. Zumal meine Frau und ich das zweifelhafte Glück haben, Menschenmassen anzuziehen wie ein Magnet. Somit wurde auch nichts aus: “Hey, 4h Fähre, super – da hau ich mich aufs Ohr!”
Nach 4h ist aber auch das zu Ende und es folgen 2h Fahrt nach PortoVecchio. Zum Glück ohne Stau, wir kommen zügig voran und trotz Erschöpfung macht sich langsam Urlaubsfeeling breit. Fenster runter, meersalzgetränkte, warme Luft genießen.

Korsika selbst ist traumhaft. An nicht wenigen Stränden hat man das Gefühl in der Karibik zu sein. Wir hatten täglich zwischen 30-35°, allerdings mit einer leichten Brise wie sie für Inseln typisch ist. An ganzen 2 Stränden (von grob geschätzten 10) hatten wir ein kleines Problem mit Quallen. Aber wirklich nur ein kleines, wer mit offenen Augen schwimmt kann den paar Viechern leicht aus dem Weg gehen schwimmen.
Was gibt es sonst so?
Die Insel ist äußert sauber (obwohl wir nicht selten auf der Suche nach einem Mülleimer waren!); außerdem seeeehr grün, man kommt sich teilweise vor wie im Dschungel. Meterhoher Bambus und undurchdringbare Macchia. Wirklich schön! An jeder größeren Landzunge sieht man sie alten steinernen Aussichtstürme, die immer gute Fotomotive abgeben. Und die kleinen, uralten Orte wie Bonifaccio sind beeindruckend. Direkt an der Klippe gebaut, man denkt schon fast der Ort würde jede Sekunde ins Meer stürzen. Für die Fotobegeisterten gibt es eine traumhafte Landschaft, exterm sehenswerte Friedhöfe und natürlich Ausblicke vom Feinsten!
Sehr überrascht hatte uns die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Korsen. Ich muss ja zugeben, dass ich den Franzosen gegenüber immer ein wenig skeptisch war, aber die Korsen sind halt doch mehr Korsen als Franzosen. Außerdem waren sehr wenig Deutsche auf der Insel, was ich im Urlaub immer mehr als entspannend finde!
Wer gerne isst und mal ein gutes Schlückchen Wein trinkt ist auf Korsika sowieso richtig. Wein ist günstig und sehr lecker, dazu ein Stück Käse uns Baguette und der Abend ist gerettet!
Der einzige Wermutstropfen ist wie so oft das liebe Geld. Der gemeine Korse muss Unmengen an Geld verdienen bei den Preisen. Aber man ist ja im Urlaub und muss sich dann auch mal was gönnen!
Fazit:
2 Wochen Korsika lohnen sich auf jeden Fall. Nächstes Mal werden wir wohl die Nachtfähre mit einer Kabine nehmen, das dürfte wesentlich entspannter sein. Außerdem lohnt es sich früh zu buchen, die Preisschwankungen sind extrem.
Bilder von Korsika kommen demnächst noch nach, die hängen noch im Lightroom und wollen bearbeitet werden …
Und nun noch ein paar Links zu Ferienwohnungen:
Résidence Paesolu di Pinarello
Santa Giulia Palace
Résidence Sapa di Cala
Résidence Terra Thea
Résidence Arco Plage
Résidence Olivella
Résidence Hameau di Monte di Marina
Résidence La Capicciola
Der Link zur Fähre.
Und zum Schluss noch unsere Anlage:









Neueste Beiträge