Fotografie ist wandelbar.

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Bisher hatte ich immer das Gefühl, in Lightroom die perfekte Stimmung für ein Foto finden zu müssen. Diese perfekte Stimmung gibt es aber oft gar nicht. Aus genau diesem Grund habe ich auch eine Menge virtueller Kopien in meinem Katalog um verschiedene Stimmungen/Ausarbeitungen eines Bildes zu haben (darüber hatte Martin ja vor kurzem gebloggt).

Nun habe ich mir vorgenommen meine leicht schwerfällige, mit Flash vollgepumpte Website umzubauen und das ganze Portfolio in WordPress aufzubauen. Das heißt auch, dass das Portfolio mal wieder aktualisiert wird, ich muss also meinen kompletten Katalog durchforsten und entscheiden welche Bilder mit aufgenommen werden. Ziemliche Sauarbeit muss ich sagen. Andererseits stolpert man so auch wieder über Bilder die man früher nicht gut fand, nun aber begeistern können.
Jedenfalls ist mir dabei aufgefallen, dass sich mein Geschmack stark geändert hat und ich einige Bilder nicht nochmal so ausarbeiten würde wie ich es damals getan habe.

Also habe ich ohne lang nachzudenken bei einigen Bilder etwas geändert, drastisch geändert sogar. Nun aber ohne Kopien. Und ohne Angst das Bild in der alten Stimmung zu verlieren.
Denn Fotografie ist wandelbar. Das heißt nicht, dass man jedes Bild nach einem bestimmten Zeitraum ändern muss. Man darf aber. Unser Geschmack ändert sich, unser Wissen über Fotografie (und Bildwirkung) ebenfalls. Wieso sollte sich ein Bild also nicht ändern dürfen?

Und ein paar dieser neuen Bilder seht ihr im nächsten Artikel. Ohne die alten Varianten. Die gibt es nämlich nicht mehr.

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4 Responses to “Fotografie ist wandelbar.”


  1. 1 mahom

    Schnö verrückt, was du da schreibst, aber mir geht es da genauso. Ich suche immerwieder einmal Bilder aus meinem Katalog und wundere mich wie ich die damals so bearbeiten konnte. Zum Glück ist das nicht bei allen Bildern so. ;-)

  2. 2 modo

    Teilweise gefallen mir meine alten Versionen auch noch, trotzdem würde ich sie aber heute nicht mehr so machen.

  3. 3 Wolf Larsen

    Auf alle Fälle die Bilder aus der Flash-Galerie rausholen. Die ist wirklich fett und keiner sieht direkt was neu ist. Allerdings ist WordPress mit NextGenGallery auch nicht ganz ideal. In WordPress schreibt man Artikel und wie in einem Klo verschwinden die dann irgendwann nach unten und werden auch wieder nicht gesehen oder nicht in Ihrer Gesamtheit. Es gäbe die Möglichkeit einen Sticky-Artikel zu erstellen, der bleibt dann oben. Oder die Galerie auf eine statische Seite und dann aus einem Artikel darüber reinverlinken oder mit Kategorien arbeiten. Was meinst Du? Wolf

  4. 4 modo

    Allerdings ist WordPress mit NextGenGallery auch nicht ganz ideal.

    Genau. Die NextGen kann mich irgendwie auch nicht so ganz überzeugen. Deshalb geht auch noch nichts vorwärts bei mir. Das “Gallery”-Theme wollte ich mir mal anschauen, vielleicht ist das ganz brauchbar (sieht dann so aus).
    Na ja, in meinem Feedreader warten noch 25 Artikel zum Thema Online-Portfolio mit WP. Die muss ich jetzt irgendwann mal durchackern, vielleicht kommt dann die Erleuchtung…
    Oder man macht gar nichts. Lädt die Bilder bei Flickr hoch, da hat man ja alle Möglichkeiten. Kommentare, Tags, Bewertungen…. Is aber halt wieder nichts eigenens…

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