So dala, wir sind gerade in den Flitterwochen, die 2. und damit leider letzte Woche ist angebrochen. Hier auf Korsika hats (im Gegensatz zu München) traumhaftes Wetter, Sonnenschein und gut 35°. Außerdem noch echt hübsches Meer, nette Landschaft und extrem freundliche Franzosen, sorry – Korsen.
Ich habe nun auch endlich mal ein “offizielles” Album unserer Hochzeit auf Flickr veröffentlicht. Und das gibbet hier!
Um alle Bilder zu sehen müsst ihr ins Flickr Album wechslen. Ach ja, fast alle Bilder hat meine 7-jährige Nichte geschossen. Der muss ich glaube ich bald mal ne Kamera schenken
So, nun werd ich mich wieder der guten korsischen Salami und dem Baguette widmen, das auf mich wartet!
Nun sehe ich gerade nach wann ich die unten stehenden Fotos geschossen habe und siehe da – es ist haargenau ein Jahr her: 12. Mai 2008. Zufälle gibts…. Ich nehme das einfach mal als gutes Omen.
Jetzt aber zum Thema. Gestern habe ich über die Wandelbarkeit von Fotos geschrieben. So ist es auch bei diesen Bildern. Vor einem Jahr geschossen, grob in Lightroom entwickelt und seitdem nicht mehr angefasst. Nun bin ich wieder drüber gestolpert und habe mich nochmal mit den Bildern gespielt.
In Foto-Foren gibt es des öfteren die Diskussion, ob man die Kamera immer mit sich rumschleppen sollte oder nicht. Wenn du mich fragst: tu es! Schlepp das Ding mit! Einen Rucksack oder eine Tasche hat man ja eh fast immer mit dabei.
Ich persönlich gehe seltenst ohne Kamera raus. Auf der ist mein35mm, sonst nehme ich nichts mit. Keine Filter, Stative, Objektive oä. Minimalausrüstung. Die reicht aber um auf dem Weg zur Arbeit die Morgenstimmung im Englischen Garten festzuhalten.
Und wenn man die Kamera immer mit dabei hat fotografiert man auch mehr, und damit sinkt auch die Hemmschwelle an ungewöhnlicheren Orten zu fotografieren. Wie zum Beispiel in einem Supermarkt oder einer Drogerie. Da wird man zwar komisch angeschaut wenn man mit der Kamera rumläuft, rein von den Motiven her lohnt es sich aber gewaltig! Sowas schieße ich dann ausschließlich mit einer Festbrennweite, also mit dem allseits beliebten 50mm oder meinem neuen 35mm. Die beiden geben mir die Möglichkeit ganz extrem mit der Tiefenschärfe zu spielen, was sich bei solchen Motiven natürlich anbietet.
Eigentlich sollte ich ja die Bilder aus Wien weiterbringen, aber irgendwie bin ich bei einem Lightroom-Entwicklungs-Preset hängengeblieben, das ich ganz cool finde.
Erstmals damit rumprobiert habe ich bei diesem Bild, weitergemacht nun für dieses:
Eigentlich kein spektakuläres Bild, aber wenn man sich ein wenig hinsetzt und mit Lightroom spielt kann man da schon was rauskitzeln.
Das Preset macht eigentlich nicht viel. Außer richtig die Kontraste anzuheben.
Ich hatte angefangen wie immer die Lichter anzuheben und die Tiefen noch ein wenig tiefer zu machen … und dann noch ein wenig … und noch ein wenig … In den Tiefen verliert man leider ein wenig, da müsste man nochmal mit dem Korrekturpinsel extra hin und zum Beispiel die Nebelscheinwerfer wieder holen.
Den Punkt Klarheit liebe ich ja besonders in LR, hier ist er mal extrem zum Einsatz gekommen. Zum Schluss noch eine Vignette drauf, die aber für jedes Motiv angepasst werden muss. Ne Brise Tönung noch dazu – fertig ist das Bild!
Wie gesagt, die Werte sind eigentlich alle total übertrieben, also einfach ein wenig runterregeln, wenn es nich passen sollte. Ich finde es immer ganz interessant was passiert, wenn man mal “richtig Gas gibt” bei den Einstellungen. Das Ergebnis sieht man ganz oben!
Ich habs getan, ich habs getan!!! Heute bin ich dann doch noch beim Fotoladen vorbeigefahren und habs mitgenommen: das AF-S Nikkor 35mm 1:1,8G. Und deshalb gibts gleich das erste Bild:
Bisher konnte ich nur ein paar Bilder im Englischen Garten machen, weitere Bilder werden also noch nachgereicht! Diese ersten Bilder finde ich aber qualitativ schon sehr fein! Festbrennweiten sind halt einfach genial. Das 30er kommt bei größter Blende mal wieder (wie das 50er) mit einem beeindruckendem Schärfeverlauf daher, außerdem ist es erstaunlich leise, man merkt kaum wie sich der Autofokus bewegt… Ach, und sogar eine Gegenlichtblende ist mit dabei. So, mehr aber ein ander Mal!
In München wird zur Zeit das ehemalige Gebäude der Süddeutschen Zeitung abgerissen. Baustellen an sich finde ich fotografisch sowieso immer sehr interessant, aber diese ist echt der Hammer, da ein Kran mit einer riesigen Zange am Ausleger das Gebäude direkt an der Straße zerlegt. Da könnte ich stundenlang zuschauen. Da kommt der kleine Junge durch
Heute hatte ich endlich mal mein Stativ dabei, rausgekommen ist das hier:
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